back to the roots

8 11 2009

seit freitag bin ich nun für (hoffentlich) eine woche an meiner alten schule, dem cvjm-kolleg in kassel. vor nahezu genau drei monaten hab ich den heiligen berg verlassen, um das was ich hier drei jahre gelernt hab in die tat umzusetzen. und nach drei monaten frankfurt bin ich nun sieben tage hier. und es war am anfang irgendwie komisch. es war wie wenn man aus dem praktikum zurückkommt, so als wäre man nie weg gewesen. klar es sind ein paar neue gesichter hier, im schultrakt hat sich einiges getan, aber sonst, alles wie immer.

eine „sensation“ gibt es allerdings doch, hier auf dem campus sind nämlich einige an der schweinegrippe erkrankt. gut das bis jetzt nicht die große panik ausgebrochen ist.

und noch was ist mir aufgefallen, man hängt hier oben doch sehr aufeinander. in drei monaten frankfurt war ich mehr unterwegs als in einem kolleg-jahr. und ich frag mich woran das liegt und ob das gut oder schlecht ist. die gründe könnten folgende sein: vom kolleg campus braucht man 20 minuten in die stadt, und die club und barlandschaft ist, sagen wir mal „okay“. und als student ist es finanziell auch nicht jedes wochenende drin dick feiern zu gehen (wie schnell man das vergessen kann). für mich hatten die drei jahre „partypause“ allerdings auch vorteile. ich hatte hier oben viele gute und intensive gespräche, zeit für gott, zeit für mich, zeit zu wachsen und zu „reifen“ (wie man so schön sagt).

gestern saß ich mit ein paar leuten in der pinte, wir hatten was gespielt, und eigentlich hatte ich so gegen 11 uhr lust noch feiern zu gehen. aber niemand von denen. auf das whiteboard hatte auch niemand geschreiben das was geht, … „hm, seltsam“ dachte ich, aber als ich hier war, wars nicht anders. vielleicht ist es gut das man in den 3 jahren ein bisschen abstand von „der welt“ hat, wobei aber auch die gefahr besteht „weltfremd“ zu werden.

hier noch ein paar bildchen:

impressionen aus kassel

impressionen aus kassel





entspannt

23 07 2009

in den letzten 14 tagen war ich im urlaub bei meiner freundin im schönen frankenland. und es war richtig wohltuend mal keinen lern- und vorbereitungsstress zu haben. ich hab mit ihr ein paar freunde besucht, haben uns sachen angeschaut, aber meistens haben wir gechillt und uns den rücken verbrennen lassen (wenn denn mal die sonne geschienen hat). einmal waren wir für ein wochenende in den bergen, in der nähe von Rosenheim einen freund besuchen. dort sind folgende Bilder entstanden:

in den bergen

jetzt sitz ich wieder in kassel und bereite mich auf das leben in frankfurt vor. bis dahin stehen aber noch diverse feiern, hochzeiten und das freakstock an worauf ich mich schon sehr freue.





lang lang ist’s her…

14 07 2009

…der letzte blogeintrag. nach den mündlichen war ich mit meinem kurs für ein paar tage am edersee in hessen, es war richtig schön nochmal mit allen gemeinsam was zu machen und die kollegzeit revuepassieren zu lassen.
kurz danach war aussendung, ein wunderbar gestaltetes fest. ich war sehr froh das viele verwandte, bekannte und freunde gekommen sind.
ein paar tage später bin ich dann zu julia ins frankenland gefahren, dort hatte ihre schwester am vergangenen samstag eine wunderbare hochzeit gefeiert.
geschockt hat mich und viele andere vom kolleg, der plötzliche tod eines mitstudierenden in der letzten woche. dazu ein guter beitrag auf silkes blog.





im frankenland

7 06 2009

am wochenende war ich in franken um meine freundin zu besuchen. der anlass war ein nicht ganz so erfreulicher. julia hatte mittwoch nacht einen unfall. sie ist von der fahrbahn abgekommen, ist mit einen reifen an ein rohr gekommen, daraufhin hatte sich das auto über die motorhaube überschlagen. sie war mit einer freundin unterwegs, und das krasse ist, ihr ist außer blauen flecken und nem verstauchten knöchel nichts passiert. das ist so ein großes wunder, das hätte echt anders ausgehen können. ich war da, ihr gings den umständen entsprechend gut, ich freu mich das sie lebt. halleluja!





ich bin dann mal weg…

22 05 2009

nachdem ich in den letzten tagen mehr oder weniger effektiv gelernt habe, fahre ich heut mal wieder in die bundeshauptstadt. am sonntag ist dort am missio-center die aussendungsfeier, das will ich mir natürlich nicht entgehen lassen.





ostern im osten

14 04 2009

nach meinem kurzen besuch in berlin bin ich mit julia letzten donnerstag nach hause gefahren. für sie war es der erste besuch bei meiner familie, somit war aufregung im vorfeld vorprogrammiert. aber das verflog sehr schnell als dann mutti und vati uns in zittau abgeholt haben.

alles in allem war es ne wirklich schöne zeit. besonders toll war ein besuch in dresden, es war wunderschön warm und man konnte die freie zeit und die sonne genießen. natürlich war dann sonntag und montag eier suchen angesagt. ja, der hase hat was da gelassen :-)

seit gestern bin ich wieder in kassel, genieße das schöne wetter und die freie zeit. mal schaun ob in den nächsten tagen was spannendes passiert.





hauptstadtfeeling

8 04 2009

seit montag nachmittag bin ich mal wieder in berlin unerwegs. endlich mal für lange zeit. ich finds grad richtig entspannend bei julia zu sein und mal die tage am missio-center mitzuleben. herr neuser hatte gestern und heute ein paar einheiten gemacht die sehr schön und auch teilwiese sehr persönlich waren und dadurch sehr gut waren. donnerstag gehts dann nach hause in die lausitz.





auf höchster ebene unterwegs

26 03 2009

von samstag bis heute wr ich mit meinem kurs in berlin. das wochenende hatten wir hauptsächlich genutzt um die bundeshaupstadt unsicher zu machen. sightseeing, bar- und gottesdienstbesuche standen auf der tagesordnung.

am montag begannen dann die sog. »berliner gespräche« eine sehr geniale veranstaltung die uns im rahmen der ausbildung am cvjm-kolleg ermöglicht wird. wir haben hauptsächlich mit bundestagsabgeordneten über verschiedene themen der jugendarbeit gesprochen. dabei waren jugendmedienschutz, migrationsproblematik, abtreibung, islamismus und kinderpronographie.

die gespräche haben mir gezeigt, das die einzelnen politiker durchaus offen sind für stimmen aus der bevölkerung, und das sie sehr nah an den menschen dran sind und den kontakt suchen und sich über emails, rückmeldungen, anregungen und konstruktive kritik freuen.

eines der interesantesten gespräche war heute nachmittag mit dem wohl prominentesten aller gäste dr. wolfgang schäuble. mit ihm konnten wir über die problematik islamismus sprechen. ich kenne den menschen ja nur durch die medien. und da ist er ja ganz weit weg, irgendwo in berlin. aber ich hab ihn heute als sehr offenen, interessierten und auch witzigen menschen erlebt, der auch mal den ein oder anderen wirklich guten witz reißen konnte :-) einen kelinen bericht über unseren besuch kann man auch auf der website des bundesministerium des inneren lesen: bmi.bund.de





mal woanders

12 03 2009

nachdem das examen fertig, und in der pinte gefeiert wurde, bin ich m samstag nach magdeburg gefahren. meine freundin macht da grad praktikum im cvjm. es war wirklich super. samstag haben wir ne kleine sightseeing tour gemacht. dabei waren vor allem der dom und das huntertwasserhaus.

sonntag waren wir nochmal in der stadt, irgendwo einen kaffee trinken, und haben uns bourne 2 angeschaut. das wetter war leider nicht so der hammer, aber das wochenende war trotzdem richtig toll. muss wohl an der person liegen, die ich besucht habe :-)

ja, kaum hat der montag angefangen, dachte ich mir auch schon „ich will die schöne examenszeit zurück“. da konnte man nämlich prima alles aufschieben was ich dann halt irgendwie abarbeiten musste. jetzt heist es wieder den tag managen, hausaufgaben machen, termine wahrnehmen und (ganz wichtig) germanys next topmodel gucken. hab das in den ferien immer mal wieder geschaut und finds einfach herrlich wie die produzenten ein abgekatertes spiel auf die mattscheibe bringen. ein blogger (die adresse hab ich leider vergessen) hat herausgefunden, das die website-adressen von 10 finalistinen schon seit dezember heidi klums firma gehören.





zugfahrt, skifahrt und guggen

17 02 2009

das was letztes wochenende passiert war, war sehr spontan. donnerstag hatte mich julias mutter angerufen, ob ich nicht lust hätte mit ins allgäu zu fahren (also mit julia und ihren eltern). geplant war eigentlich das julia herkommt, aber nach der einladung konnte ich dann doch nicht mehr nein sagen :-)

und es hat sich gelohnt. freitag morgen bin ich erst nach ansbach gefahren und nach einem kurzen aufenthalt in burk mit der familie weiter nach isny ins allgäu. nach einem kleinen stadtrundgang, gaststätte (mit spontaner jazziger livemusik) und schlaf, ging es samstag für mich das erste mal auf die piste. ja der albi ist ski gefahren. vorher konnte er das zwar nicht, aber dank julias papa, der mir alles prima erklärt und gezeigt hat (ein dankeschön nochmal an dieser stelle), bin ich dann drei mal den hang runter gefahren. hat schon richtig spaß gemacht :-)

am abend war dann ein »guggenmusik« festival. also das ist ne art blasmusik, klingt aber eher nicht nach typischer traditioneller, lässt sich schwierig erklären, deshalb hier ein kurzes video:

es haben erst 10 bands gespielt, und danach alle zusammen. also ca. 300 leute mit schlagzeug, pauken, trompeten, posaunen, tubas und und und. hats chon mächtig lärm gemacht und klang auch richtig gut (auch wenn es keine elektronische musik war) ;-)

hier noch ein paar fotos:

Urlaub in Isny

und ein dankeschön nochmal an julias eltern, die das alles machbar gemacht haben :-)