Predigt Online

17 02 2009

seit sonntag ist nun die predigt online. ihr könnt sie euch hier downloaden. (Rechtsklick > speichern unter)

das video was in die predigt  eingebaut wurde gibt es hier:

leider fehlt der anfang der predigt, den gibt es hier schriftlich:

Nächste Woche Donnerstag geht es wieder los. Hunderte von hübschen jungen Mädels wollen wissen ob sie die schönste im Land sind. Germanys Next Topmodel geht in die Vierte Runde. Wie in den Staffeln zuvor werden sie viele Challanges durchlaufen, Mutproben machen, sich bei Modelagenturen vorstellen, werden fotografiert, laufen auf dem Catwalk und hoffen das sie am ende Gewinnen. Sie wollen auf das Cover der Cosmopolitain, sie wollen das Gesicht einer Werbecampagne werden, sie wollen mit ihrem Gesicht und Ihrem Körper Produkte an den Mann oder die Frau bringen. Sie wollen ein Topmodel werden.

Gutes Aussehen scheint heute sehr wichtig zu sein. Wer gut aussieht ist anerkannt, hat tolle Freunde und wird gut Bezahlt. Wer nicht gut aussieht wird verachtet, gedisst, bekommt schlechter einen Job, schlechtere Noten usw. Genau das wird uns heute immer wieder erzählt. Ob nun bei Germanys Next Topmodel, Bravo oder durch Werbeanzeigen, Klassenkammeraden oder Kollegen die mich mal wieder dissen weil ich das falsche T-Shirt an habe, oder weil meine Haare heute aussehen wie Sau, oder oder oder.

Schönheit betrifft uns alle – Männer und Frauen. Jeden Tag begegnet uns Schönheit. In der Schule, auf Arbeit, aber vor allem im Fernsehen und in der Werbung. Im Schnitt schaut jeder Mensch 12 mal pro Tag auf ein Model. Das prägt uns, und damit muss jeder von uns irgendwie umgehen.

Wenn Ich mir Männliche Models anschaue, dann stelle ich fest:
> ich hab keine so tollen Muskeln,
> keine schönen blauen Augen,
> keinen Waschbrettbauch.
> Von der großen Blonden überdurchschnittlich schönen Frau an seiner Seite mal ganz zu schweigen.

Wenn Frauen sich weibliche Models anschauen, stellen sie sicherlich folgendes fest:
> kein niedliches Gesicht
> zu wenig Oberweite
> zu viel Bauch
> kein Make Up
und so weiter

Wir begegnen also 12 mal pro Tag Models – aber warum sehen wir sie uns an? Wir Menschen sind als Wesen geschaffen, die sich gern schöne Sachen ansehen. Wenn unser Auge etwas schönes sieht, oder unser Ohr etwas schönes hört, die Nase etwas schönes riecht oder unsere Hände etwas schönes fühlen verbreiten sich Glückshormone in unserem Körper. Wenn wir etwas schönes Wahrnehmen wird das Belohnungszentrum in unserem Kopf angeregt. Kurz gesagt: wenn wir das schöne Model in der Werbung sehen, fühlen wir uns wohl.
Es ist erstmal nichts schlimmes wenn wir den ein oder anderen Menschen schön finden. Psychologisch gesehen passiert in uns das gleiche wenn wir schöne Musik hören, ein Schnitzel riechen, das lecker Bier schmecken, unsere Katze streicheln und und und.





damals

1 12 2008

heute ging sie wieder los, viel zu früh, die schule. aber nachdem es einen lockeren einstieg gab, konnte ich auch gut folgen. eine woche lang steht kirchengeschichte auf dem plan. heute gings um die französische revolution, und die auswirkungen auf die kirche. war echt interessant. morgen gehts weiter. und übermorgen gehts nach berlin zur evangelistenkonferenz. freu mich da schon riesig drauf. zum einen, weil ich da julia sehe, zum anderen ist mein patenonkel auch da und außerdem wird die konferenz sicherlich interessant, und ich hoffe das es viele gute impulse gibt. was mich vor allem interessiert ist, wie die ganzen typen theologisch so drauf sind. wird sicherlich spannend. weil ich frag mich grad, ob man menschen überhaupt zu einer entscheidung rufen muss. also vom tod ins leben – die typische evangelikale schine halt. oder ob es nicht wie bei karl barth ist, das im prinzip jeder schon gerettet ist, der einzele muss es nur erkennen. naja, bin gespannt was da eines tages mal rauskommt.





Die Welt ist im Wandel…

25 07 2008

Wenn man sich die Gesellschaft von heute mal anschaut, dann werden wir bemerken, das sich vieles geändert hat. zb. im bereich des design: früher wusste man zb. beim plattenkauf was sich für eine musik hinter dem cover verbirgt. wenn man sich madonna schallplatten aus den 80ern anschaut, und dieses dann mit dem album music vergleicht, dann wird man feststellen, das die 80er cover zur musik passten. bei „music“ sieht das cover aus wie das einer country-band, aber es verbirgt sich dancefloor dahinter.
auch die denkweise vieler menschen hat sich geändert. wärend man früher sagte „wahr ist das was bewisen ist“ gilt heute vielmehr „wahr ist, was ich erfahre“. kirche hat nicht mehr den stand in der gesellschaft, multi-kulti-synkretismus (vielgötterei) an jeder ecke. sie beginnt – die sog. postmodere.

wie kann aber kirche, theologie, gemeinde, jugendarbeit, evangelisation in dieser umbruchphase aussehen? mit diesen fragen beschäftigt sich dieses buch:

zeitgeist

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fertig gelesen:»die eine sanfte stimme«

17 07 2008

zeit kurzem gibt es ja in der sidebar eine kategorie »Lesen«
dort seht ihr, was ich mir momentan so durchlese.
bis vor kurzem war da noch das buch »die eine sanfte stimme« von dallas willard, einem amerikanischen prof.
die eine sanfte stimme
in dem buch geht es hauptsächlich um das hören der stimme gottes. Den Rest des Beitrags lesen »