techno meets classic

24 02 2009

clubkultur und konzertsäle. ausgelassenes tanzen und ruhiges dasitzen. harte beats und ruhige klänge. partypeople und bildungsbürgertum. dinge die normalerweise nicht zusammenpassen.

you fm vom hessischen rundfunk hat dieses jahr zum dritten mal das experiment gemacht und diese zwei welten zusammengebracht. die idee ist nicht neu, den anfang machte meines wissens nach jeff mills 2006 mit dem Montpelier Philharmonic Orchestra. ich weis nicht ob you fm ihre idee daher hat, ist ja auch egal auf jeden fall ein interessantes projekt.

das konzert von paul van dyk in voller länge

was für mich dabei ein interessanter gedanke für gemeindearbeit ist:
überall wird von zielgruppenspezifischen methoden geredet, sachen ausprobiert, und und und. man will versuchen jede szene in ihrer eigenart zu erreichen. das ist an sich auch nix schlechtes.

aber wo wird das was hier dirigent und dj getan haben in der gemeinde praktiziert? wo wird wirklich versucht verschiedene ineressen auf einen nenner zu bringen? der dirigent spiegelt für mich hier den pastor wieder, der die fäden in der hand hält, der schaut das alles rund läuft. und der dj spiegelt für mich den jugendreferenten wieder, der die jugend und ihre eigenarten repräsentiert.

kann es eine gemeinde schaffen eine solche synphonie zu komponieren und dann meisterhaft zu spielen?





Die Welt ist im Wandel…

25 07 2008

Wenn man sich die Gesellschaft von heute mal anschaut, dann werden wir bemerken, das sich vieles geändert hat. zb. im bereich des design: früher wusste man zb. beim plattenkauf was sich für eine musik hinter dem cover verbirgt. wenn man sich madonna schallplatten aus den 80ern anschaut, und dieses dann mit dem album music vergleicht, dann wird man feststellen, das die 80er cover zur musik passten. bei „music“ sieht das cover aus wie das einer country-band, aber es verbirgt sich dancefloor dahinter.
auch die denkweise vieler menschen hat sich geändert. wärend man früher sagte „wahr ist das was bewisen ist“ gilt heute vielmehr „wahr ist, was ich erfahre“. kirche hat nicht mehr den stand in der gesellschaft, multi-kulti-synkretismus (vielgötterei) an jeder ecke. sie beginnt – die sog. postmodere.

wie kann aber kirche, theologie, gemeinde, jugendarbeit, evangelisation in dieser umbruchphase aussehen? mit diesen fragen beschäftigt sich dieses buch:

zeitgeist

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