fragen über fragen

1 02 2009

wo komme ich her, wo gehe ich hin, und was ziehe ich dabei an. nein so banale fragen wurden auf der agje-tagung in wuppertal nicht gestellt. vielmehr wurden fragen, die die zukunft der jugendevangelisation betreffen, gestellt. viele christliche promis sollten diese in einer ersten runde beantworten. zb. wurde gefragt, wer denn an einer bekehrung beteiligt ist, ob kommunitäre lebensgemeinschaften zur evangelisation beitragen, ob man jugendliche erreichen kann die nicht im christlichen millieu aufgewachsen sind, ob man ohne worte evangelisieren kann, usw.

die frage, ob man ohne worte evangelisieren kann, war dann auch die top-frage der tagung. es gab keine referate, keine ausgearbeitete konzeption, keine musterlösung wie evangelisation in zukunft zu meistern ist. durch das fragen wurde ich wieder sehr inspiriert, inspiriert immer wieder fragen zu stellen, sachen zu hinterfragen, und antworten zu suchen, und wenn man eine gefunden hat, weiterfragen, nur so bleibt man in bewegung. so kann man meiner meinung nach auch vermeiden, das man als gemeinde, als cvjm stehen bleibt und schließlich stirbt. unsere direktorin fragt uns ab und zu ironisch »was sind die letzten worte der sterbenden christenheit? – das haben wir schon immer so gemacht!«

Dieses Fragen und antworten und weiterfragen und weiterantworten kommt aus der »dropping knowledge« bewegung. www.droppingknowledge.org wikipedia

was fürs auge: dropping knowledge-videos:

hier noch ein paar bilder von der tagung:

AGJE-Tagung 2009




Hauptstadttournee

9 12 2008

letzte woche hatte ich, mit noch zwei leuten vom cvjm-kolleg, die ehre bei einer großen tagung deutscher evangelisten teilzunehmen. jedes jahr werden dort drei kollegiaten hingeschickt. thematisch ging es um die ansprechbarkeit des menschen – jung wie alt. das thema wurde in drei referaten von verschiedenen blickwinkeln betrachtet: biblisch-theologisch, psychologisch-pädagogisch und gemeinde-praktisch. bis auf den psychologischen vortrag, haben mir alle ganz gut gefallen, waren gut fundiert und ich konnte mir viel rausziehen. der psychologische vortrag, war vom inhalt her auch ganz gut, nur die nicht so frische sprechweise der referentin gab zumindest an unserem tisch den anlass für das ein oder andere seitengespräch. so stellte sie eine statistik von einem engländer namens rambo vor. wir stellten uns nun vor, wie wohl rambo (also der aus dem film) meneschen ansprechen und zum glauben führen würde. ;-)Den Rest des Beitrags lesen »