überlege gut

24 07 2009

a ma zonseit langer langer zeit bin ich nun schon kunde bei amazon, meinem lieblings-online-shop. nicht nur bücher, sondern auch dvd’s, elektronikartikel usw. bekommt man da sehr gut und unkompliziert. soeben habe ich aber bei tagesschau, jesus.de und welt.de gelesen das amazon wegen der verbreitung von volksverhezenden schriften (zb. holocaustleugnung) angeklagt wurde. amazon soll schon einmal deswegen in veruf geraten sein, und jetzt eine ofizielle anklage. amazon sagt laut den medien das sie als händler keinen auftrag der zensur haben. ich bin gespannt wie die sache weitergeht und wie amazon sich äußert. ich werde mir aber demnächst sehr gut überlegen ob ich diese firma, über die man problemlos rechtsradikales gedankengut bekommt, weiterhin mit meinem kauf unterstütze.





Predigt Online

17 02 2009

seit sonntag ist nun die predigt online. ihr könnt sie euch hier downloaden. (Rechtsklick > speichern unter)

das video was in die predigt  eingebaut wurde gibt es hier:

leider fehlt der anfang der predigt, den gibt es hier schriftlich:

Nächste Woche Donnerstag geht es wieder los. Hunderte von hübschen jungen Mädels wollen wissen ob sie die schönste im Land sind. Germanys Next Topmodel geht in die Vierte Runde. Wie in den Staffeln zuvor werden sie viele Challanges durchlaufen, Mutproben machen, sich bei Modelagenturen vorstellen, werden fotografiert, laufen auf dem Catwalk und hoffen das sie am ende Gewinnen. Sie wollen auf das Cover der Cosmopolitain, sie wollen das Gesicht einer Werbecampagne werden, sie wollen mit ihrem Gesicht und Ihrem Körper Produkte an den Mann oder die Frau bringen. Sie wollen ein Topmodel werden.

Gutes Aussehen scheint heute sehr wichtig zu sein. Wer gut aussieht ist anerkannt, hat tolle Freunde und wird gut Bezahlt. Wer nicht gut aussieht wird verachtet, gedisst, bekommt schlechter einen Job, schlechtere Noten usw. Genau das wird uns heute immer wieder erzählt. Ob nun bei Germanys Next Topmodel, Bravo oder durch Werbeanzeigen, Klassenkammeraden oder Kollegen die mich mal wieder dissen weil ich das falsche T-Shirt an habe, oder weil meine Haare heute aussehen wie Sau, oder oder oder.

Schönheit betrifft uns alle – Männer und Frauen. Jeden Tag begegnet uns Schönheit. In der Schule, auf Arbeit, aber vor allem im Fernsehen und in der Werbung. Im Schnitt schaut jeder Mensch 12 mal pro Tag auf ein Model. Das prägt uns, und damit muss jeder von uns irgendwie umgehen.

Wenn Ich mir Männliche Models anschaue, dann stelle ich fest:
> ich hab keine so tollen Muskeln,
> keine schönen blauen Augen,
> keinen Waschbrettbauch.
> Von der großen Blonden überdurchschnittlich schönen Frau an seiner Seite mal ganz zu schweigen.

Wenn Frauen sich weibliche Models anschauen, stellen sie sicherlich folgendes fest:
> kein niedliches Gesicht
> zu wenig Oberweite
> zu viel Bauch
> kein Make Up
und so weiter

Wir begegnen also 12 mal pro Tag Models – aber warum sehen wir sie uns an? Wir Menschen sind als Wesen geschaffen, die sich gern schöne Sachen ansehen. Wenn unser Auge etwas schönes sieht, oder unser Ohr etwas schönes hört, die Nase etwas schönes riecht oder unsere Hände etwas schönes fühlen verbreiten sich Glückshormone in unserem Körper. Wenn wir etwas schönes Wahrnehmen wird das Belohnungszentrum in unserem Kopf angeregt. Kurz gesagt: wenn wir das schöne Model in der Werbung sehen, fühlen wir uns wohl.
Es ist erstmal nichts schlimmes wenn wir den ein oder anderen Menschen schön finden. Psychologisch gesehen passiert in uns das gleiche wenn wir schöne Musik hören, ein Schnitzel riechen, das lecker Bier schmecken, unsere Katze streicheln und und und.





infos zu klamottenherstellern

14 12 2008

hab grad die seite der »clean clothes kampagne« in österreich entdeckt. sehr genial. da gibts aktuelle infos zu den arbeitsbedingungen von markenfirmen wie zb. adidas, nike, etc.
für alle die bewusst und verantwortungsvoll einkaufen gehen möchten eine gute informationsquelle.

www.cleanclothes.at





jedes jahr, kurz vor weihnachten…

12 12 2008

… jeder weis was man da tut. hier ein video dazu auf das mich sam hingewisen hat. hat mich sehr angerührt und ins nachdenken gebracht:





so, wie konsumiere ich denn nun verantwortlich?

21 11 2008
photocase.de © earlysummer

foto: photocase.de © earlysummer

vor etwa zwei stunden, 10 minuten vor sechs war es soweit: ich habe den ersten teil der examensarbeit hinter mir. die ethikhausarbeit zum thema »verantwortungsvolles konsumverhalten: eine christlich-ethische beurteilung im blick auf textilien« ist geschrieben und abgegeben. das thema war sehr umfassend, und ich musste aus platzgründen einiges rauslassen, was durchaus interessant gewesen wäre. das wären z.B. die einflüsse des weltmarktes auf die rohstoffpreise, und damit die finanzierung der kleinbauern. naja, aber es ist ja egal was ich rausgelassen hab. interessanter ist was ich behandelt habe. eine sache will ich hier kurz erläutern: die kinderarbeit…

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Verantwortlich Konsumieren

17 11 2008

damit darf ich mich jetzt bis freitag intensiv auseinandersetzen. alle ex-kollegiaten wissen wovon ich rede: die ethikarbeit ist grad im vollen gange. und ich muss sagen es ist sehr sehr umfassend. zwar behandle ich die thematik nur am beispiel vom textilienkauf, aber selbst da gibt es ne reihe von zu beachtenden unterthemen. Weltwirtschaft, Globalisierung, Corporate Social Responsibility, Kinderarbeit, Underdrückung der Baumwoll-Kleinbauern, Einfluss der Weltwirtschaftskirise auf dem Baumwollpreis, Arbeits- und Menschenrechte, Ungerechte Verteilung der Güter auf der Welt, etc.
nun heißt es ein und abgrenzen, infos und fakten sammeln, sich auf das wichtigste beziehen, ein christlich-ethisches urteil fällen und und und.
ein buch was ich dazu gefunden habe, was über das thema textilien hinausgeht ist von klaus werner-lobo »Uns gehört die Welt!« und darin geht es sehr umfassend um großkonzerne und deren strategien. echt lesenswert für alle die verantwortungsbewusst konsumieren möchten.
freitag ist abgabe – bis dahin heißt es lesen, schreiben, essen, lesen, schreiben, schlafen, lesen, schreiben, mit julia telefonieren, lesen schreiben, essen, schlafen, duschen, lesen, schreiben,… ich meld mich wenn ich fertig bin.





ethik kann ganz schön ungemütlich sein

27 10 2008

jaja, das mussten nun auch einige reiche spüren, deren namen in einem theaterstück von hartzIV empfängern in hamburg öffentlich verlesen wurden. (lesen) alles klagen dagegen nutzte im endeffekt zum glück doch nix. ich weis zwar nicht ob die welt dadurch gerechter wird, zumindest werden sich diese superreichen in den tagen nicht ganz so wohl fühlen, vielleicht geben einige zukünftige was ab, ich weis es nicht. gerecht ist diese welt auf jeden fall nicht. dabei finde ich es schon allein krass, das ich, selbst wenn ich kein bafög bekommen würde, immer noch reicher bin als ein großteil dieser welt. ganz schön ungemütlich.





ethik die zwote

13 10 2008

so, da ich beim thema schönheitsideal auf keinen grünen zweig gekommen bin, schreibe ich jetzt über das: »Verantwortungsvoller lebensstil vor dem Hintergrund der Zweidrittel-Welt« dabei will ich mich auf den klamottenkauf konzentrieren.

aber zu dem anderen thema (schönheitsideal) hab ich grad n sehr krasses video gefunden:





ist es christlich-ethisch vertretbar…

10 10 2008

…einen armen kollegiaten mit der findung eines themas für die ethikarbeit zu quälen?

zur zeit such ich eine griffige formulierung für meine ethik hausarbeit. Kennt ihr das: du weist was du sagen willst, kannst es aber nicht in worte fassen? so gehts mir grad.
ich will irgendwas zum schönheitsideal machen und dabei den einfluss der medien auf die jugend beleuchten. ich bin mal gespannt was rauskommt :-)