so, bin grade eben von der mitgliederversammlung zurück gekommen. war echt ein interessantes wochenende. es war bereichernd die vielfalt des cvjm mal wirklich vor augen zu haben, und dabei auch zu sehen, welche regionen die unterschiedlichsten herausforderungen haben. hat doch den cvjm horizont sehr geweitet. schon war auch, das visionen entwickelt wurden, an denen ich und die anderen vom kolleg auch aktiv mitreden konnten. nun bin ich gespannt was daraus entsteht.
gestern abend war ein festakt für den altpräses des cvjm herrmann kupsch. das war auch hochinteressant. er ist ein unternehmer, der 2 bundesverdienstkreuze bekommen hat, weil er sich für menschliche bedingungen am arbeitsplatz eingesetzt hat. dieser mensch hat in seiner zeit den cvjm entscheidend mitgeprägt. anschließend konnte man ihn noch ein paar fragen stellen. ich wollte wissen, wie er neben beruf, cvjm und familie sein geistiges leben gestaltet hat. das hat er ganz nach dem motto »die hauptsache ist das die hauptsache die hauptsache bleibt« (das zitat ist übrigens von ihm) gelebt, in dem er jeden morgen mit seiner frau stille zeit gehalten hat. klang sehr simpel, dachte ich erst, dahinter steckt aber denke ich sehr viel. (ein bericht über kupsch gibts auf cvjm.de)
in der predigt heut morgen, die albrecht kaul gehalten hat, sprach er auch von zeiten mit gott. mein namensvetter macht ab und zu stille tage, wo er sich einfach einen tag zeit für gott nimmt, durch den wald spaziert und »chefbesprechung« hat, und mit ihm alles bespricht, allen müll ablädt und versucht wieder neu auf das leben und die aufgaben zu schaun.
sowas finde ich jetzt grad hochinteressant. klar, am kolleg gibt es, was das geistliche leben anbelangt, viel service von der schulseite her. andachten, gottesdienste, hauskreise. das ist danach halt nicht mehr der fall, und da bin ich grad am gucken was und wie ich das machen könnte. und ich freue mich auch schon auf diese herausforderungen im beruflichen alltag. und dafür finde ich kupsch’s motto mit der hauptsache glaub ich echt gut.
was neben den vielen sitzen, zuhören und besprechen das ganze wochenende nochmal etwas aufgelockert hat, war das team vom missiocenter berlin. ich dachte ja erst das wir vom kolleg die einzigen jungen dort sind, gut das es nicht so war. wir haben uns ganz gut verstanden, und vor allem am essenstisch ganz gut unterhalten.
so ernst des lebens ( um langsam mal auf die üerschrift zu kommen): morgen und mittwoch stehen klausuren an, dogmatik und recht. das heißt dann ab sofort wieder »lernen, lernen, popernen« (zitat: helge schneider)