seit freitag bin ich nun für (hoffentlich) eine woche an meiner alten schule, dem cvjm-kolleg in kassel. vor nahezu genau drei monaten hab ich den heiligen berg verlassen, um das was ich hier drei jahre gelernt hab in die tat umzusetzen. und nach drei monaten frankfurt bin ich nun sieben tage hier. und es war am anfang irgendwie komisch. es war wie wenn man aus dem praktikum zurückkommt, so als wäre man nie weg gewesen. klar es sind ein paar neue gesichter hier, im schultrakt hat sich einiges getan, aber sonst, alles wie immer.
eine „sensation“ gibt es allerdings doch, hier auf dem campus sind nämlich einige an der schweinegrippe erkrankt. gut das bis jetzt nicht die große panik ausgebrochen ist.
und noch was ist mir aufgefallen, man hängt hier oben doch sehr aufeinander. in drei monaten frankfurt war ich mehr unterwegs als in einem kolleg-jahr. und ich frag mich woran das liegt und ob das gut oder schlecht ist. die gründe könnten folgende sein: vom kolleg campus braucht man 20 minuten in die stadt, und die club und barlandschaft ist, sagen wir mal „okay“. und als student ist es finanziell auch nicht jedes wochenende drin dick feiern zu gehen (wie schnell man das vergessen kann). für mich hatten die drei jahre „partypause“ allerdings auch vorteile. ich hatte hier oben viele gute und intensive gespräche, zeit für gott, zeit für mich, zeit zu wachsen und zu „reifen“ (wie man so schön sagt).
gestern saß ich mit ein paar leuten in der pinte, wir hatten was gespielt, und eigentlich hatte ich so gegen 11 uhr lust noch feiern zu gehen. aber niemand von denen. auf das whiteboard hatte auch niemand geschreiben das was geht, … „hm, seltsam“ dachte ich, aber als ich hier war, wars nicht anders. vielleicht ist es gut das man in den 3 jahren ein bisschen abstand von „der welt“ hat, wobei aber auch die gefahr besteht „weltfremd“ zu werden.
hier noch ein paar bildchen:


















