na dann, gute nacht

31 10 2009

von gestern auf heute war im cvjm ne supercoole übernachtungsaktion. wir haben mit einigen schülern der 7/8/9 klassen hier im cvjm gepennt, aber nicht nur das. begonnen hat alles mit einem superleckeren chilli con carne abendessen. anschließend wurde der film „17 again“ geschaut (hier den trailer ansehen). mein kollege verabreichte den teens und uns mitarbeitern tonnenweise popcorn. als der film dann vorbei war ging es in richtung stadtrand. die fahrt dahin war in einigen autos sehr bewegungsreich, ich, der als letzter in der kolonne fuhr hat vor allem andys auto gut wackeln sehn. bevor es zur nachtwanderung ging durfte ich noch ne gruselgeschichte erzählen. und obwohl einige konsorten immer wieder dazwischengequatscht haben, meinten genau die zum ende „ey, die war wirklich gut“. nach 30 minuten spaziergang waren wir an der feuerstelle angekommen wo es lecker marshmallows gab, dazu gereicht wurde ein impuls von vanessa. es hat dann schließlich bis kurz nach 12 gedauert bis wir wieder da waren. eine stunde später lagen dann die jungs in ihren schlafsäcken, und nachdem andy noch ein märchen erzählt hat war auch endlich ruhe (die schnarchgeräusche denken wir uns jetzt mal weg).

heut morgen gabs noch frühstück, letzte infos zu weiteren aktionen (geplant sind zb. partys). wärend die mitarbeiter klar schiff gemacht haben, wurden die teens nach und nach abgeholt. einige haben auch noch verstecken gespielt. grad hat der letzte die tür verlassen – „schönes wochenende, bis montag, ciao“

hier gibts noch ein paar fotos:

 

Übernachtungsaktion

Teenie Übernachtungsaktion

 

 





Technikmuseum Sinsheim

16 10 2009

diese woche waren die sog. „CVJM Ferienaktionen“. an zwei tagen sind mir mit schülern einer schule zu besonderen orten gefahren und hatten mit denen ne schöne zeit. dienstag ging es ins schwimmbad. das war recht chillig, weil vier schüler auf zwei betreuer ein guter schlüssel war. das bad war auch in ordnung. am meisten gefallen hat mir die rutsche und das warmwasserbecken. was nicht so toll war, war das „dampfbad“ das nur geringfügig wärmer war als die schwimmhalle, und vom dampf hat man auch kaum was gesehen. naja, sonst wars dorts chon cool.

gestern waren wir mit drei jungs im technikmuseum in sinsheim. dort gab es allerhand alte und neue autos zu bestaunen. Viele Oldtimer, american dreamcars, ferraris, maybachs, prototypen und und und. dazu flugzeuge und panzer. war recht interessant. am liebsten wär man mit der ein oder anderen karre mal probegefahren.

aber hier noch ein paar fotos:

Technikmuseum Sinsheim

Technikmuseum Sinsheim





herbstferien

9 10 2009

die schüler haben den ersten teil im neuen schuljahr geschafft und gehen nun in ihre verdienten ferien. dieser erste teil verging für mich raaaaasend schnell. und es ist so viel passiert. wir haben das café gestrichen, mit dem team vom café schon zwei meetings gehabt wo wir reflektiert haben. erste kontakte zu schülern und lehrern sind gewachsen. das chaos vom anfang ist zum großen teil beseitigt. erste sitzungen in stadtteilarbeitskreisen liegen hinter mir. ich hab vom arbeitgeber nen tollen laptop zum arbeiten bekommen. dazu hab ich hier in frankfurt schon richtig coole leute kennengelernt. einfach herrlich. und dazu scheint grad noch die sonne, obama ist träger des friedensnobelpreises (verdient?) und vor 20 jahren gingen in leipzig 70tausend menschen gegen die diktaktur auf die straße. der 9. oktober ist toll.

jetzt stehen zwei wochen an in dem die schule, der pausenhof und das café leer sind. die zeit wird genutzt um ein paar letzte ecken im schülercafé zu streichen, das büro nun endgültig einzurichten, die vergangenen wochen zu reflektieren und die nachfolgenden zu planen. aja, und wir werden in der ersten woche mit ein paar schülern ins schwimmbad und ins technikmuseum fahren. wird sicherlich cool.





nach (fast) einem monat arbeit

10 09 2009

… hilfe, ich kann nicht mehr, ich brauch urlaub, … dieser stress … puh …

ganz so schlimm ist es nicht. eher im gegenteil, ich freu mich grad das ich in einem so guten verein und in einer so guten schule gelandet bin. ich habe die freiheit mir nach und nach meine stelle selbst zu strukturieren und meine prioritäten da hin zu setzen wie sie meinen gaben entsprechen. das klingt im ersten moment traumhaft (ok, zugegeben, das ist es auch), aber anfangs war ich noch insgeheim mit der ganzen freiheit überfordert. da gab es keinen ausgearbeiteten wochenplan vom chef, nein, das sollte fortan mein job sein.  und da bin ich auch grad noch drin. ich lerne nach und nach alles kennen, schnupper mal hier rein, mal da und konzentriere mich dabei aber grad auf das schülercafé was ab nächster woche voll durchstarten wird. seit letzter woche ist es 2× pro woche für je eine fünfte klasse offen, die dort ihr mittagessen bekommen und danach kickern, quatschen oder spielen. das hat auch echt spaß gemacht. ich bin gespannt wie es weitergeht und freu mich schon auf die zeit mit den schülern.

am letzten wochenende war ich in der heimat, in sachsen. der anlass war das meine großeltern väterlicherseits nach 60 ehejahren die diamantene hochzeit gefeiert haben. so familienfeste finde ich immer wieder schön, gerade wenn man so weit weg wohnt und man die chance hat mit allen mal wieder zu reden.





statusbericht

24 08 2009

vor einer woche hab ich mich das letzte mal gemeldet, nun ist es wirklich zeit die außenwelt auf den aktuellen stand zu bringen. die arbeit im cvjm macht richtig spaß, die kollegen sind sehr nett, die lehrer auch und die schüler, nun gut, mit denen hatte ich bisher leider wenig zu tun, aber heut ist ja auch grad mal der erste schultag, das wird schon. die erste arbeitswoche war geprägt von administrativer arbeit. ich hab das büro im cv eingerichtet, aussortiert, und ein paar gespräche geführt. das komplizierte ist nun sich in alles reinzufuchsen. da gibt es das schülercafé, diverse projekte & stadtteilsitzungen, eine auszubildende, 2 fsj’ler die es anzuleiten gilt und einiges mehr. da raucht einem beim ersten mal schon der kopf, aber so nach und nach sortiert sich alles.

an den abenden war ich oft mit leuten unterwegs. donnerstag wurde der neue tarantino-film geschaut, typisch sehr coole story und überaschende teils witzig, teils (leider sehr) blutige szenen. aber sonst großes kino. freitag war ich mit ein paar leuten am osthafen, da war ein open-air-theater, von den efekten her sau cool. am samstag war ein guter freund da, der christoh der durch deutschland getourt ist. gestern war freaksgodi und danach noch bei einer von denen ne kleine privat-fete, heute ist godi im cv. ja und so geht das leben hier weiter.

hier noch ein paar impressionen aus frankfurt die in der letzten woche entstanden sind:

erste woche in ffm




Heute im Programm: Erster Arbeitstag

17 08 2009

heute um zehn geht es endlich los. nach jahrelanger ehrenamtlicher arbeit, vorpraktikum und einer guten ausbildung am cvjm kolleg geht albi heute das erste mal in seinem leben so richtig arbeiten, geld verdienen, steuern zahlen usw. als ich dann heute morgen die losung gelesen habe, hat die mich voll getroffen:

Du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt. (Jesaja 58,11)

Christus spricht: Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. (Johannes 7,38)

da haben die herrnhuter vor ein paar jahren ein echt guten los gezogen. und ich finds voll krass und genial auf welche unterschiedlichen art und weisen gott mit mir spricht. ich bin ja zugegebener maßen nicht derjenige der regelmäßig bibel oder losung liest. mein geistliches leben ist phasenweise zwar davon bestimmt, aber dann gibt es phasen wo er mir im gebet, in theologischen büchern, in blogbeiträgen, in liedern oder der natur begegnet. das er mich durch die losungen so krass anspricht, das gabs bisher glaub ich noch nie. aber es ist schön solche verse über den ersten arbeitstag und am beginn einer hauptamtlichen »karriere« (kann man das so sagen?) steht. jetzt freu ich mich auf den cvjm frankfurt, die kollegen, die mitglieder und natürlich ganz besonders auf meine schule in der ich ab heute als sozialarbeiter tätig bin. ich bin auch sehr gespannt was gott mit mir vor hat, was sich bewegt und wie er mich gebraucht.