gestern hab ich ein interessantes buch zuende gelesen: »wenn chaos ordnung ist« von andrea schwarz. in dem geht es, wie der titel schon sagt, um chaos und ordnung und was und wie das ganze im leben verankert ist. sie behauptet das chaos immer irgendwo im leben vorhanden ist, genau so wie ordnung. und meistens gibt es chaos wärend einer umbruchszeit im leben, neuer job, neue beziehungen, umzug, krankheit, tod, usw. und das chaos ist in so einer phase meist größer als in anderen lebensphasen, aber das ist nicht schlimm. denn aus diesem chaos entwickelt sich nach und nach eine neue ordnung. aber zu viel ordnung, also die reine ordnung ist auch nicht gut, weil man dann gefahr läuft festzufahren. chaos im leben bedeutet also immer das etwas in bewegung ist, das etwas lebendig ist. wobei zuviel chaos einen in den wahnsinn treiben kann, und dann ist es wieder gut das chaos zu ordnen. soweit von mir dazu, in dem buch gehts natürlich viel tiefgründiger ab. aufgelockert werden die kurzen kapitel mit gedichten die immer irgendwie zum jeweiligen thema passen, was ganz nett ist.
chaos und ordnung
4 10 2009Kommentare : Kommentar schreiben »
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Fertig gelesen: Wir Amüsieren uns zu Tode
3 05 2009
schon in der letzten woche hab ich ein sehr interessantes buch durchgelesen. wir amüsieren uns zu tode. in dem buch aus dem jahre 1985 beschäftigt sich der amerikaner neil postman mit der geschichte der kommunikation ausgehend vom buchdruck-zeitalter bis hin in die (damalige) gegenwart. er vergleicht gleichzeitig die prophetie-romane »1984« von george orwell und »schöne neue welt« von aldous huxley. 1984 geht davon aus das wir eines tages nur von oben gesteuert werden und in einer riesigen diktaktur leben, in schöne neue welt wird davon ausgegangen, dass man sich ganz freiwillig in die von außen gesteuerte undfreiheit hineinbegibt. ja, oder so. ich hab die bücher leider selbst noch nicht gelesen. interessant fand ich trotzdem das auseinanderklamüsern der kommunikationsgeschichte. wärend früher zb. politische meinungen über bücher verbreitet wurden, gibt es heute fernsehdebatten. man muss nicht lange überlegen was das für die meinungsbildung bedeutet. früher war die meinung, dir politische richtung, die ziele und die argumentation, die dahintersteht das ausschlaggebenste. und heute kommt öffentliches auftreten, pr und marketing, sympatie und aussehen der politiker hinzu. nur um mal ein beispiel hier anzuführen. interessant ist auch sein gewagter blick in die zukunft, über die man heute im internetzeitalter auch nachdenken muss. er sagte 1985 bereits das zwischen bildung und medien ein wettrennen stattfindet welches kaum noch aufzuhalten sei. auf jeden fall lesenswert.
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lesen!
14 03 2009
seit letzter woche lese ich das buch »velvet elvis« von rob bell, einem amerikanischen theologen. das ist echt der hammer, da er viele gute denkanstöße gibt, die mich grade sehr ins nachdenken bringen. auch schaue ich jetzt nochmal anders auf die theologische ausbildung hier am kolleg. also anders im positiven sinne. hier wird ja »historisch kritisch« gelehrt. d.h. es werden einige sachen sehr in frage gestellt, es wird gefragt »kann das wirklich so gewesen sein?« auch diese methodik wird in dem buch aufgegriffen. auch wenn ich diese arbeitsweise für mich schon vor dem buch als positiv bewertet habe, wurde das jetzt durch das buch nochmal bestätigt, aufgefrischt und neu beleuchtet. auch zur thematik leitung und »superpastoren« schreibt er was. ein echt gutes buch das herausfordert, inspiriert, zum nachdenken und zum losgehen anregt. jeder hauptamtliche und/oder theologisch interessierte sollte es gelesen haben.
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fertig gelesen: The Vision
22 12 2008
ein buch was ich in den letzten tagen zuende gelesen habe, möchte ich hier kurz vorstellen. The Vision von Pete Greig. Es ist ein buch in dem es um praktische nachfolge geht. das buch hat ein bisschen was von bonhoeffers »nachfolge« aber man merkt wie nah an unserer zeit greig schreibt. die ersten kapitel fand ich nicht so umwerfend, am ende hats mich aber doch sehr inspiriert.
Die Vision, über die greig schreibt, ist eine Vision die er während einer 24-7 gebetswoche hatte. dadurch wurden schon viele menschen inspiriert. über die einzelnen parts schreibt er etwas ausführlicher.
Aber hier als anregung »Die Vision«:
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cränk
27 09 2008wers noch nciht weis, bis gestern hatte ich ne ziehmlich böse erkältung, auskuriert ist sie noch nciht ganz, aber zum arbeiten, schule gehn und filmgucken reichts
(cränk die erste)
gefreut habe ich mich diese woche trotzdem gleich 2 mal. einmal brachte mir der chris meine externe festplatte zurück, nahezu alle daten konnten gerettet werden. das wichtigste dabei war mein fotoarchiv. leider waren die bosnien-bilder nicht dabei.
das zweite: ich hab die woche ein buch bekommen, in denen die berühmtesten bibelgeschichten auf kaackisch übersetzt sind. das ding heißt „was hängßu kreuz alder“ und ist echt amüsant. wer allerdings anfällig für bad-words in zusammenhang mit biblischen geschichten ist, der sollte das lieber lassen. ich musste jedenfalls streckenweise herzlich lachen, vor allem als jesus zu „johanni“ geht und ihm sagt „alder, tauch misch!“ gut, phasenweise ist es echt etwas derb und meinermeinung auch zu viele „f-“wörter. wenn man das mal ausklammert, bzw.. weglässt, kann man das buch glaub ich ganz gut in der ot-arbeit verwenden
(bei amazon kaufen) (Cränk die zweite)
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Die Welt ist im Wandel…
25 07 2008Wenn man sich die Gesellschaft von heute mal anschaut, dann werden wir bemerken, das sich vieles geändert hat. zb. im bereich des design: früher wusste man zb. beim plattenkauf was sich für eine musik hinter dem cover verbirgt. wenn man sich madonna schallplatten aus den 80ern anschaut, und dieses dann mit dem album music vergleicht, dann wird man feststellen, das die 80er cover zur musik passten. bei „music“ sieht das cover aus wie das einer country-band, aber es verbirgt sich dancefloor dahinter.
auch die denkweise vieler menschen hat sich geändert. wärend man früher sagte „wahr ist das was bewisen ist“ gilt heute vielmehr „wahr ist, was ich erfahre“. kirche hat nicht mehr den stand in der gesellschaft, multi-kulti-synkretismus (vielgötterei) an jeder ecke. sie beginnt – die sog. postmodere.
wie kann aber kirche, theologie, gemeinde, jugendarbeit, evangelisation in dieser umbruchphase aussehen? mit diesen fragen beschäftigt sich dieses buch:
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fertig gelesen:»die eine sanfte stimme«
17 07 2008zeit kurzem gibt es ja in der sidebar eine kategorie »Lesen«
dort seht ihr, was ich mir momentan so durchlese.
bis vor kurzem war da noch das buch »die eine sanfte stimme« von dallas willard, einem amerikanischen prof.

in dem buch geht es hauptsächlich um das hören der stimme gottes. Den Rest des Beitrags lesen »
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