Wenn man sich die Gesellschaft von heute mal anschaut, dann werden wir bemerken, das sich vieles geändert hat. zb. im bereich des design: früher wusste man zb. beim plattenkauf was sich für eine musik hinter dem cover verbirgt. wenn man sich madonna schallplatten aus den 80ern anschaut, und dieses dann mit dem album music vergleicht, dann wird man feststellen, das die 80er cover zur musik passten. bei “music” sieht das cover aus wie das einer country-band, aber es verbirgt sich dancefloor dahinter.
auch die denkweise vieler menschen hat sich geändert. wärend man früher sagte “wahr ist das was bewisen ist” gilt heute vielmehr “wahr ist, was ich erfahre”. kirche hat nicht mehr den stand in der gesellschaft, multi-kulti-synkretismus (vielgötterei) an jeder ecke. sie beginnt - die sog. postmodere.
wie kann aber kirche, theologie, gemeinde, jugendarbeit, evangelisation in dieser umbruchphase aussehen? mit diesen fragen beschäftigt sich dieses buch:
dies hab ich (nach erstaunlich kurzer zeit) fertig gelesen, und lege es allen, die ein interesse an zukunftsorientierter und innovativer jugend- und gemeindearbeit haben sehr ans herz. es beginnt mit einer bestandsaufnahme der heutigen gesellschaft und religion im allgemeinen. danach wird die frühchristliche zeit betrachtet. dabei wird man feststellen, da gibt es so einige parallelen. zb. als paulus auf den areopag stand, und gegen viele andere götter für seinen einzigen gott einstand. heute, wo sich viele menschen anderen religionen öffnen, und aus jeder das beste ziehen, stehen wir erneut vor dieser aufgabe. dabei wird auffallen, das sich die menschen von heute, allen möglichen esoterischen und fernöstlichen kram reinziehen, aber nicht zur kirche gehen. man könnte jetzt die menschen verurteilen, aber das wäre der falsche weg. die kirche hat in den letzten jahren da was ganz großes verschlafen. aber es ist nicht zu spät. die sehnsucht nach wahrheit, die erfahrbar ist wächst und wird weiterwachsen.
gute anregungen, denkanstöße und berichte aus der praxis lassen sich in diesen buch finden. auch wenn man als nicht theologe bei einigen wenigen artikeln wahrscheinlich ein fremdwörterbuch braucht, so ist es doch empfehlenswert. prima ist auch das jeder autor vorgestellt und die möglichkeit gegeben wirdmit ihm in kontakt zu treten, denn am ende jedes artikels stehen blog, email, und postadresse.
prädikat: wertvoll und zukunftsweisend!

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